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Twi´lek

Twi´lekDie Twi´lek sind wunderschön ... und dennoch tödlich.

Oft nur als Sklaven, Tänzer und Verbrecher abgestempelt sind Twi´lek doch in zahllosen Bereichen des Lebens anzutreffen. Sie sind von Natur aus schnell und gerissen und können sowohl mit körperlichen wie auch mit geistigen Fähigkeiten herausragende Leistungen vollbringen. Twi´lek sind zumeist erheblich geschickter, als es andere Spezies es jemals werden können. Ihr menschenähnliches Erscheinungsbild und ihre farbenprächtigen Hautpigmentierungen haben ihnen den Ruf eingebracht, zu den schönsten Wesen in der Galaxie zu gehören. Auch wenn die ihren Wert als Sklaven natürlich noch erhöht und dazu beigetragen hat, dass ihre Spezies ausgebeutet wird, haben viele freie Twi´lek gelernt, ihre natürliche Schönheit und ihren Charm wirkungsvoll einzusetzen.

Einer der wohl verwunderlichsten Bereiche der so exotischen körperlichen Erscheinung der Twi´lek sind ihre Lekku, oder "Kopfschwänze", die weitaus mehr sind, als nur einfache kosmetische Anhängsel. Die Lekku dienen als zusätzliche sensorische Organe und verleihen den Twi´lek ein gesteigertes Bewusstsein und die Fähigkeit, die Kunst der Kommunikation meisterhaft zu beherrschen. Die Lekku und Hautfarbe waren ursprünglich Symbole für den sozialen Status unter den Twi´lek. Die Hautpigmentierung scheint auch tatsächlich eine Verbindung zu bestimmten Persönlichkeitszügen zu haben. Twi´lek mit roter Hautfarbe haben meist einen launischeren und gewalttätigeren Charakter, aber genau wie bei jeder anderen Spezies hängen solche Charakterzüge trotz aller genetischen Anlagen natürlich auch von jedem einzelnen Individuum ab.

Ryloth, die weit entfernte Heimatwelt der Twi´lek, hat eine tragishe Geschichte. Obwohl es ein kalter, felsiger Planet ist, hatten die Twi´lek sich an die Umgebung angepasst und konnten über Jahrhunderte in Harmonie leben. Vor mehreren tausend Jahren wurde Ryloth jedoch von der Republik entdeckt und schon bald wurde auf dem Planeten seltenes und sehr wertvolles Ryll-Spice gefunden. Da die Twi´lek sich in der galaktischen Wirtschaft noch nicht auskannten, gelang es ihnen nicht, die natürlichen Ressourcen zu ihrem Vorteil zu nutzen, so dass die Kontrolle über den Bergbau auf Ryloth in die Hände krimineller Hutten fiel, die die Twi´lek versklavten und als Arbeiter in ihren eigenen Minen einsetzten.

Aufgrund ihrer Schönheit und ihrer Fähigkeiten wurden Twi´lek auch auf dem offenen Markt als Sklaven verkauft und können heute in fast jedem System der Galaxie angetroffen werden. Auch wenn viele noch Sklaven sind, haben etliche ihre Freiheit erreicht und sich gut in die galaktische Bevölkerung integriert. Trotz der grossen Anzahl freier Twi´lek in der Galaxis hat es nie einen wirklichen Versuch gegeben, Ryloth zu befreien. Das liegt wahrscheinlich daran, dass die meisten freien Twi´lek nach Generationen in Sklaverei keine Verbindung zu ihren Artgenossen und erst recht nicht zu ihrem Heimatplaneten haben, den sie überhaupt nicht kennen.

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